Aufregung beim Bardentreffen im Heilig-Geist-Spital und Gasverpuffung mit einer schwer verletzten Person in Worzeldorf

Gleich zweimal hintereinander wurde die Feuerwehr in den Kreuzigungshof des Heilig-Geis-Spitals gerufen

Am 29.7.2018, um 15:00 Uhr bemerkten Konzertbesucher Rauch aus einem Dachfenster im 3. Obergeschoss und alarmierten Sicherheitsdienst und Feuerwehr. Ein Mitarbeiter öffnete vor dem Eintreffen der Feuerwehr die Wohnung und brachte den Bewohner in Sicherheit. Vom vorgehenden Atemschutztrupp wurde dann ein verschmortes Toastgerät mit Kleinlöschgerät gelöscht.
Wohnungsmieter und der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden vom Rettungsdienst versorgt und zur Untersuchung ins Krankenhaus transportiert.

Kaum waren die Fahrzeuge der Einsatzkräfte wieder Einsatzbereit auf den Wachen alarmierte es gegen 16:00 Uhr wieder für den Kreuzigungshof. Diesmal hörten Nachbarn den Alarmton eines Rauchfrühwarngerätes im 4. Obergeschoss des Gebäudes. Da sich Niemand in der Wohnung aufhielt, musste die Feuerwehr Wohnungstür aufbrechen. Als Ursache für die Rauchentwicklung und den Brandgeruch wurde dann angebranntes Essen auf dem Herd ausgemacht. Die Einsatzkräfte mussten dann nur die verkohlten Überreste des Menüs ins Freie bringen und die Wohnung lüften.

Bedingt durch das Bardentreffe, wurden beide Einsätze mit 2 Löschzügen angefahren. Je Einsatz waren 30 Feuerwehrmänner vor Ort.

Um 17:10 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Worzeldorf und die Feuerwache 4 der Berufsfeuerwehr in eine Gartenkolonie bei Worzeldorf gerufen. Dort gab es aus noch ungeklärter Ursache eine Gasverpuffung. Die Freiwillig Feuerwehr Worzeldorf musste beim Eintreffen sofort eine schwerverletzte Person in Sicherheit bringen bevor sie den Brand löschen konnte. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr leisteten dann Unterstützung bei der medizinischen Betreuung und Brandbekämpfung. Insgesamt wurden 7 Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich entfernt.
Die verletzte Person musste vom Rettungsdienst auf die Schwerverbranntenstation des Klinikums transportiert werden.

Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

Bei diesem Einsatz waren 35 Feuerwehrmänner vor Ort, 20 davon von der Freiwilligen Feuerwehr Worzeldorf.

Quelle: Feuerwehr Nürnberg, i.A. gez. Günther Schultes

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