Fahrzeug stürzt ins Wasser – großer Rettungseinsatz im Vorhafen der Sportbootschleuse und auf der Weser

Am Montagabend, den 25.9.2018, gegen 20:46 Uhr ging bei der Feuerwehr der Notruf ein, dass ein Personenwagen ins Hafenbecken am Vorhafen der Sportbootschleuse ins Wasser gerollt sei. Nach Zeugenaussagen sollte sich mindestens noch eine Person im Fahrzeug befunden haben.
Innerhalb der nächsten Minuten wurden sämtliche Einsatzmittel zur Wasserrettung alarmiert. Die Berufsfeuerwehr traf mit den Feuerwehrrettungstauchern, dem Rettungsdienst und dem technischen Zug zur Wasserrettung wenige Minuten später ein. Ein Besatzungsmitglied eines Behördenbootes hatte schon erste Rettungsversuche eingeleitet, musste aber seine Bemühungen im Wasser abbrechen, da das Fahrzeug langsam von der Wasseroberfläche absackte.
Von der Feuerwehr wurden sofort 2 Schlauchboote mit Rettungstauchern zu Wasser gelassen. Dennoch konnte das Fahrzeug nicht mehr schnell geortet werden.
Innerhalb kurzer Zeit waren sämtliche verfügbaren Rettungsmittel am Einsatzort.
Zum Absuchen der Wasseroberfläche nach Personen war die DGzRS mit ihrem Rettungskreuzer und Tochterboot und die „Nordergründe“ des Wasser-und Schifffahrtsamtes auf der Weser im Einsatz. Unterstützt durch die DLRG Bremerhaven mit insgesamt 3 Booten und einem Tauchtrupp sowie das THW mit einem Boot und aus der Luft mit zwei Hubschraubern der Marine wurde der Bereich auf der Weser abgesucht. Gleichzeitig waren 2 Tauchtrupps der Berufsfeuerwehr und der DLRG im Vorhafen zur Personen- und Fahrzeugsuche eingesetzt. Die Suchmaßnahmen erbrachten kurz nach 23:00 Uhr in sieben Meter Wassertiefe den Erfolg. Das Fahrzeug wurde mit einem Sonargerät an Bord eines Schlauchbootes der Feuerwehr auf dem Grund des Vorhafens im Bereich der Weserkante geortet.
Von einem Feuerwehrtaucher wurde das Fahrzeug mit dem Bergungsgeschirr unter Wasser angeschlagen und mit einem Feuerwehrkran auf die Kaje gesetzt. Allerdings kam für die Fahrerin jede Hilfe zu spät, sie verstarb im Auto an den Unfallfolgen.
Insgesamt waren an dem Einsatz 78 Kräfte der behördlichen Gefahrenabwehr und anderen Institutionen wie der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, Polizei, DGzRS, DLRG, Wasser- und Schiffahrsamt, THW und des Marinefliegergeschwaders Nordholz beteiligt. Erst gegen 00:30 Uhr waren die Bergungsmaßnahmen beendet.
Die Polizei ermittelt die Unglücksursache.

Quelle: Feuerwehr Bremerhaven, Einsatzleitdienst Lutz Schüßler

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