Fachinformation: Atemluftqualität nach DIN EN 12021-2014

Die Luftqualitätsüberwachung der Atemluft wurde viele Jahre sehr stiefmütterlich behandelt und die DIN 31 88 und spätere Euronorm DIN EN  12021 wurden mehr oder weniger als Kann-Bestimmungen gesehen. Viele Betreiber sind sich nach wie vor der Verantwortung und Tragweite dieser Einstellung nicht bewusst. Man gibt sich meist damit zufrieden, ein- oder mehrmals im Jahr mittels Prüfröhrchen-lndikatoren den Gehalt von Schadstoffen festzustellen und die Sättigung der Trocknerpatronen zu messen. Diese Methode ist, wenn man die Norm und auch einige lnt. Normen genau durchliest, nicht ausreichend. Die Euronorm 12021-2014 ist absolut verpflichtend und jeder Betreiber einer Füllstation muss dafür sorgen, dass
die Atemluft die in der Norm genannten Werte jederzeit erfüllt. Noch immer wird die Norm von einem Großteil der Betreiber als nicht verpflichtend angesehen und nur
manchmal wird eine von den Herstellern als Option angebotene Überwachung gekauft und installiert.

Die IDE Compressors Manufaktur hat als Allererster unter den Herstellern schon 2009 eine in den Kompressor integrierte permanente Onlineüberwachung entwickelt und auf den Markt gebracht. Die IDE Compressors Manufaktur ist sich der Verantwortung als Hersteller von Atemluftkompressoren bewusst und liefert seit dem 01.09.2016 alle stationären Profikompressoren der IDE-Linie mit der neuen, weiterentwickelten IDE ULTIMATE Online Luftqualitätsüberwachung mit HMI und Touchscreen als Standardausstattung aus. Die Überwachung prüft in der verdichteten Luft nach dem Filter alle 2 Sekunden mit den hochwertigsten in Deutschland hergestellten Sensoren den Cehalt von CO2, CO, 02, Wasser in mg/m3, die Temperatur, die Sättigung der Trocknerpatrone und optional auf Kundenwunsch auch noch NO und SO2.
Eine weitere Option ist die Messung von Öl nach VOC und bei uns als einzigem Atemluft Kompressor-Hersteller, auch Restöl bis zu einem Cehalt von 0,001 mg/m3.
Die neue Fassung der DIN EN 1 2021-2014 ist etwas klarer gefasst und verweist in weiterer Folge beim Restöl auch auf die DIN 8573. Für die Einhaltung der DIN 8573 ist die VOC-Messung nicht ausreichend. Als weitere Option gibt es eine zweite Sensoreinheit, welche die Ansaugluft vor Eintritt in den Kompressor auf COz, Temperatur und brennbare Gase untersucht und den Kompressor dementsprechend steuert. Alle gemessenen Werte werden in der Anlage gespeichert und können über eine USB- oder LAN-Schnittstelle als CSV-Datei abgerufen werden. Optional liefert IDE einen Bon-Drucker, auf dem die Daten ausgegeben werden, um sie an der gefüllten Flasche anzubringen.

Nur mit einer solchen Anlage ist wirklich sichergestellt, dass die Füllanlage jederzeit reine Atemluft gemäß DIN EN 12021 und anderen Normen liefert und der Betreiber zu keinem Zeitpunkt einem Haftungsrisiko ausgesetzt ist.

IDE-Compressors Manufaktur GmbHhttp://ide.de
Produkt-Katalog-Download: http://kde.ide.de

 

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