Braunschweig, 30.09.2026.
Am heutigen Mittwoch kam es gegen 14:30 Uhr zu einem Brandereignis in der Allerstraße im Östlichen Ringgebiet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Brand im Dachbereich eines Wohngebäudes festgestellt. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde das Einsatzstichwort umgehend erhöht und weitere Kräfte zur Einsatzstelle nachalarmiert.
Der betroffene Gebäudekomplex erstreckt sich von der Allerstraße rückseitig bis zur Heinrichstraße. Das Feuer hatte sich im Dachbereich auf beide unmittelbar aneinandergrenzenden Gebäudeteile ausgebreitet.
Die Brandbekämpfung wurde sowohl von außen über mehrere Drehleitern als auch im Innenangriff durch Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz aufgenommen. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes und der aufwendigen Löscharbeiten war ein umfangreicher Kräfteansatz erforderlich.
An der Einsatzstelle waren insgesamt rund 150 Feuerwehrkräfte tätig. Eingesetzt waren unter anderem zwei Züge der Berufsfeuerwehr, zwei Züge der Freiwilligen Feuerwehr (Ortsfeuerwehr Innenstadt und Löschzug West), der Wachbesetzungszug Süd, der IuK-Zug, der Rettungsdienst, der Versorgungszug sowie die Fachgruppe Drehleiter aus Wolfenbüttel.
Parallel zum Großeinsatz wurden noch im Dienst befindliche Kolleginnen und Kollegen in den Tagesdienstalarm versetzt. Zusammen mit dem Wachbesetzungszug standen damit rund 50 Feuerwehrkräfte auf der Hauptfeuerwache für weitere Einsätze im Stadtgebiet zur Verfügung.
Infolge des Brandereignisses wurden zwei Bewohner leicht verletzt. Beide wurden im weiteren Verlauf zur medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Weitere betroffene Bewohner und Anwohner wurden durch Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) betreut. Darüber hinaus wurde die Unterbringung der Bewohner organisiert, die aufgrund des Brandes zunächst nicht in ihre Wohnungen beziehungsweise Häuser zurückkehren konnten. Die Maßnahmen der Feuerwehr sowie die Nachlöscharbeiten dauerten auch nach der eigentlichen Brandbekämpfung weiter an. Im Anschluss wird die Polizei mit den Untersuchungen und Ermittlungen zur Brandursache beginnen.
Quelle: Feuerwehr Braunschweig, Einsatzleiter Detlef Krone