- Übergabe im Beisein des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann in der Mercedes‑Benz Niederlassung München
- Sechs Fahrzeuge sind Teil eines Modellprojektes in ausgewählten Regionen des Bundeslandes
- Entlastung für Notarzt und Rettungswagen zur Stärkung der medizinischen Versorgung
23.1.2026 – Seit 130 Jahren trägt Mercedes-Benz mit Transportern dazu bei, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern und Dienstleistungen passgenau und zuverlässig erfolgt. Einen wichtigen Bereich bilden Einsatzfahrzeuge für hoheitliche Aufgaben, in der medizinischen Versorgung und im Rettungswesen.
Für medizinische Einsätze, die nicht unmittelbar lebensbedrohlich sind, aber dennoch ein schnelles Eingreifen erfordern, wurde in einem neuen Modellprojekt des Landes Bayern das Rettungseinsatzfahrzeug (REF) entwickelt. Sechs dieser neuen Fahrzeuge auf Basis des Mercedes-Benz Vito Tourer wurden im Beisein von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, MdL am 22. Januar in der Münchener Mercedes-Benz Niederlassung übergeben. Sie werden künftig in ausgewählten Regionen durch das Bayerische Rote Kreuz, den Malteser Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe eingesetzt.
„Seit langem engagiert sich Mercedes‑Benz als innovativer Partner für das Rettungswesen. Ich freue mich deshalb besonders, dass wir einen Beitrag zur Einführung weiterer Rettungseinsatzfahrzeuge leisten können, die Helferinnen und Helferunterstützen. Bei der Rettung von Menschenleben kommt es auf Zuverlässigkeit, Präzision und Einsatzbereitschaft an – Werte, denen sich auch Mercedes‑Benz seit jeher verpflichtet fühlt.“
Thomas Schek, Verkaufsleiter Mercedes‑Benz Vans und Transport Bayern
„Wir beobachten seit Jahren einen Zuwachs an sogenannten „Low-Code“-Einsätzen, bei denen bereits beim Notruf klar ist, dass keine unmittelbare Lebensgefahr vorliegt. Genau diese Fälle, die nicht bis zum nächsten Hausarzttermin oder zur Ankunft des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes warten können, die Notwendigkeit zur medizinischen Intervention jedoch nicht ausgeschlossen werden kann, entsprechen den Einsatzindikationen des neugeschaffenen Rettungseinsatzfahrzeuges.“
BRK- Landesgeschäftsführer Robert Augustin
Modellprojekt mit Zukunft
Die sechs Fahrzeuge sind Teil eines bayerischen Modellprojekts im Rettungswesen. Besetzt sind die Rettungseinsatzfahrzeuge mit einem Notfallsanitäter. Es kommt bei medizinischem Hilfeersuchen zum Einsatz, bei denen absehbar kein Transport ins Krankenhaus erforderlich ist – etwa bei kleineren Verletzungen oder leichteren Beschwerden. Nach Bewährung der Rettungseinsatzfahrzeuge im Alltag, ist eine Ausweitung auf weitere Rettungsdienstbereiche Bayerns vorgesehen. Bayern ist derzeit das einzige Bundesland, das diese Fahrzeuge mit einem solch innovativen Ansatz bereitstellt.
Der Vito Tourer als Basisfahrzeug
Seit seiner Premiere 1995 steht der Vito für kompromisslose Alltagstauglichkeit, hohe Flexibilität und innovative Technik im gewerblichen Segment der mittelgroßen Transporter. Von Handwerksbetrieben über Wartungs- und Kundendienste bis hin zu Polizei und Rettungswesen. Ob als einzelnes Fahrzeug oder innerhalb einer großen Flotte, als Basisfahrzeug oder umgebaut von zahlreichen Aus- und Aufbauherstellern zum Spezialtransporter: Der Vito ist ein verlässlicher Partner, der die Anforderungen unterschiedlicher Branchen erfüllt.
Zum Einsatz als Rettungs-Einsatzfahrzeuge kommen sechs umgebaute Mercedes-Benz Vito Tourer mit
140 kW (190 PS) Motor (WLTP) als Basisfahrzeuge. Sie sind mit Allradantrieb ausgestattet, um auch bei schlechten Witterungsbedingungen und unwegsamen Gelände genutzt werden zu können. Neben dem bewährten 9G‑Tronic Automatikgetriebe haben die Fahrzeuge unter anderem Multibeam LED Scheinwerfer, einen digitalen Innenspiegel und zahlreiche Sicherheits- und Assistenzsysteme, wie beispielsweise den Aktiven Brems-Assistenten mit Kreuzungsfunktion und den Aktiven Spurhalte-Assistent, an Bord. Der Ausbau zum Rettungseinsatzfahrzeug erfolgte durch den langjährigen Mercedes-Benz VanPartner Ambulanz Mobile aus Schönebeck in Sachsen-Anhalt. Sie sind ähnlich ausgestattet wie ein bayerisches Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) und bieten einen großzügigen Stauraum für umfangreiche medizinische Ausstattung – von EKG-Multiparametermonitoren über Notfallrucksäcke und Sauerstoff bis hin zu kraftunterstützten Aufstehhilfen für gestürzte Personen, die unverletzt sind, aber nicht selbst wieder aufstehen können.
| Mercedes-Benz Vito Tourer | Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,5-6,8 l/100 km | CO2-Emissionen kombiniert: 222‑179 g/km; CO2-Klasse: G[1] |
Mercedes-Benz Vans: Aus Tradition für den Kunden – Für jeden die passende Lösung seit 130 Jahren
Mercedes-Benz bietet seinen Kunden seit 130 Jahren passgenaue Lösungen für deren Transportbedürfnisse. Vom ersten Benz Lieferungswagen über Sprinter und Vito bis hin zu Fahrzeugen der kommenden neuen Van‑Architektur verkörpert jedes Fahrzeug den Pioniergeist, den Carl Benz bereits 1896 mit dem ersten Transporter unter Beweis stellte.
Heute bedient Mercedes‑Benz Vans mit seinem breiten Portfolio vollelektrischer und konventionell angetriebener Modelle vielfältigste gewerbliche Anforderungen. Kunden finden ihre Wunschkonfiguration ab Werk oder bei zertifizierten Aufbauherstellern. Neben Zuverlässigkeit und Qualität bilden Komfort, digitale Vernetzung und hohes Sicherheitsniveau ein zentrales Kundenversprechen.
Mit dem Kunden und seinen Anforderungen im Blick bietet die Marke mit dem Stern Vans und Services, die den Unterschied machen: eine umfassende Beratung vor und nach dem Fahrzeugkauf bis hin zu einem dichten Netz an Servicebetrieben, die eine optimale Unterstützung bei Beratung, Wartung und dem mobilen Service garantieren – ergänzt durch Digitale Extras zur Optimierung der Betriebszeit, hauseigene Finanzdienstleistungen, den Angeboten von Mercedes‑Benz Rent sowie innovativen Ladelösungen, die den Ein- und Umstieg in die Elektromobilität erleichtern.
Damit ist Mercedes-Benz seit 130 Jahren der Premiumanbieter für gewerbliche Kunden, unabhängig von Branche oder Flottengröße.
[1] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light-duty vehicles Test Procedures) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des jeweiligen Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig.
Quelle: Mercedes-Benz, Pressestelle