Mittwoch, 4. Februar 2026, 17.03 Uhr, Westendstraße
Eine erste Einschätzung einer Lage hat am späten Dienstagnachmittag zu einem beengten Kraneinsatz geführt. In den frühen Abendstunden wurde durch die Leitstelle ein Einsatzleitwagen zu einer sogenannten Lageeinschätzung in die Westendstraße alarmiert. Dies passiert immer dann, wenn nach einem Notruf zwar keine Eile geboten ist, aber dennoch nicht klar ist, wie die genaue Lage vor Ort aussieht und ob die Feuerwehr hier helfen kann oder auch darf.
Am Einsatzort empfingen schon Mitarbeitende der Firma, die angerufen hatten, den Einsatzleiter. Sie wollten einen Teleskoplader zwischen zwei Häusern herausfahren, als an einem Hauseck plötzlich der Boden nachgab und das Gefährt stecken blieb. Dies war so nahe am Gebäude, dass ein weiteres Einsinken auch das Gebäude selbst in Mitleidenschaft gezogen hätte.
Da nicht abschätzbar war, was im Untergrund passiert war, und ein weiteres Absinken möglich erschien, entschied der Einsatzleiter den Feuerwehrkran in die schmale Straße nachzufordern. Ein Autokran braucht erheblich Platz, um effektiv arbeiten zu können. So war es eine Herausforderung, den Kran so zu platzieren, dass er sowohl arbeitsfähig war, sich aber auch so bewegen konnte, dass er zwischen den Häusern den Teleskoplader anschlagen konnte. Nach den Vorbereitungsmaßnahmen war die Hubarbeit und das Sichern des Teleskopladers aber schnell erledigt.
Das Fahrzeug wurde auf sicherem Grund abgestellt und den Mitarbeitenden der Firma übergeben. Die Hauseigentümer müssen nun die Ursache des Absackens des Bodens klären.
Verletzt wurde niemand, ein Sachschaden kann nicht eingeschätzt werden.
(pyz)
Quelle: Feuerwehr München, Pressestelle