19.4.2026, Braunschweig. In den frühen Sonntagmorgenstunden um 2.01 Uhr wurde der Rettungsleitstelle über Notruf 112 eine Notlage in der Oker gemeldet. Unmittelbar vor dem Wehr Eisenbüttel solle sich eine Person im Wasser befinden. Eine zweite Person sei zudem im Wasser und würde Rettungsversuche unternehmen. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin eine Vielzahl von Einsatzkräften.
Neben dem Wasserrettungszug, der aus beiden Berufsfeuerwehrwachen gebildet wird, wurden ein weiteres Rettungsboot vom ASB sowie die Tauscher der Berufsfeuerwehr Wolfsburg alarmiert. Ferner waren der Braunschweiger Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und zwei Notärzten sowie die Polizei im Einsatz.
Der Verkehrsunfalldienst der Polizei war zu diesem Zeitpunkt des Notrufs zufällig in der Nähe der Unglücksstelle und leistete ebenfalls Hilfe. Zwei weitere Bürger standen am Ufer und unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Der Fahrzeugbesatzung der Polizei gelang das Herausziehen beider Personen aus der Oker. Die Personen wurden dem Rettungsdienst übergeben. Ein Transport ins Krankenhaus war erforderlich.
Die Feuerwehr leuchtete die Unglücksstelle aus. Weiterführende technische Wasserrettungsmaßnahmen waren hingegen nicht mehr notwendig. Die bereits alarmierten Einsatzkräfte aus Wolfsburg und die Braunschweiger ASB-Wasserrettungskomponente konnten den Einsatz abbrechen.
Die Polizei ermittelt die Hintergründe zum Geschehen.
Im unmittelbaren Bereich von der Wehr besteht für Schwimmer Lebensgefahr, so der Einsatzleiter der Feuerwehr. Eine zusätzliche Herausforderung stellt zudem bei einer nächtlichen Personensuche am Wasser die Dunkelheit dar. Der Einsatz hätte mit weniger Glück dramatisch enden können.
Quelle: Feuerwehr Braunschweig, Einsatzleiter: Brandrat Mathias John