Braunschweig den 11.07.2026
Am Samstag den 11.07.2026 um 17:29 Uhr alarmierte die automatische Brandmeldeanlage eines größeren Autohauses die integrierte Regionalleitstelle der Feuerwehr Braunschweig. Diese entsandte daraufhin den Löschzug der Feuerwache Süd zu dem betreffenden Objekt.
Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es bei einem Fahrzeug in dem Gebäude zu einer Rauchentwicklung kam. Aufgrund der räumlichen Situation und mit den Mitteln der Feuerwehr, konnte das rauchende Fahrzeug zügig aus dem Gebäude ins Freie gebracht werden.
Während der Erkundung des Fahrzeuges konnte festgestellt werden, dass es sich um ein modernes Elektrofahrzeug handelt. Mit Hilfe von Sicherheitsdatenblättern konnten die Trennstellen zwischen Fahrzeug und Hochvoltbatterie ermittelt werden. Währenddessen kam es zur Umsetzung einer Akkuzelle wodurch das Fahrzeug in Brand geriet.
Der Brand konnte durch einen bereits vorbereiteten Löschangriff schnell gelöscht werden. Durch einen erhöhten Löschwasserbedarf, kam es kurzfristig zu Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs auf einer angrenzenden, stark befahrenden Straße. Für das Fahrzeug wurde ein sogenannter Havarieplatz hergerichtet, auf dem das Fahrzeug verblieb.
Im Anschluss an den Einsatz erfolgte zu einem späteren Zeitpunkt eine Nachkontrolle durch die Feuerwehr, um eventuelle Wärmequellen frühzeitig erkennen zu können. Auffälligkeiten konnten hierbei in den Abendstunden nicht erkannt werden. In der Nacht kam es dann zu einer erneuten Umsetzung ein oder mehrerer Akkuzellen, was den Einsatz der Feuerwehr wiederholt erforderlich machte. Beim Eintreffen des Löschzugs stand das Elektrofahrzeug im Vollbrand. Der Brand wurde durch die Feuerwehr schnell gelöscht, das Fahrzeug brannte jedoch vollständig aus. Abschließend wurde das Fahrzeug über eine Entsorgungsfirma einem geeigneten Havariecontainer zugeführt, um komplett auszukühlen und ein erneutes Entzünden der Akkuzellen zu verhindern.
Quelle: Feuerwehr Braunschweig, BrA Trümper, BrAR´in Nieß, Einsatzleiter