Wipfelfeuer 2017 – das Fachsymposium für Wald- und Flächenbrandbekämpfung

Ein Wipfelfeuer beschreibt bei einem Waldbrand den Brand und Brandausbreitung in und über die Baumkronen. Wipfelfeuer ist auch der Name der führenden Fachveranstaltung für die Wald- und Flächenbrandbekämpfung im deutschsprachigen Raum, das dieses Jahr am 24.06.2017 in Schönau, in der Nähe von Heidelberg stattfindet.

Das Wipfelfeuer ist Treffpunkt für alle Organisationen die mit der Wald-, Flächen- und Vegetationsbränden in Berührung kommenund über die eigenen Grenzen hinausblicken wollen. Denn Flächen- und Waldbrände erfordern angepasste Technik und Taktik. Das Wipfelfeuer bietet eine internationale Plattform und lädt zum Lernen von anderen ein: Von der Notwendigkeit zur Ausbildung, Sicherheit und Technik zur Vegetationsbrandbekämpfung, bis zu den aktuellen Einsatzmöglichkeiten der Luftwaffe oder den Blick über die Grenze auf das niederländische Waldbrandkonzept. Die Vorträge der internationalen Referenten geben Einblicke und setzen Impulse. Außerdem stehen die Experten zur Diskussion und für Fragen bereit.

Dieses Jahr werden unter anderem die folgenden Referenten und Fachvorträge auf der Agenda stehen:

Jan Südmersen / BF Osnabrück / Vorstand @fire

„Führen von taktischen Einheiten in der Vegetationsbrandbekämpfung“

Boris Delanotte / S.D.I.S 68 Leiter der Waldbrandeinheit / Feuerwehr Colmar

​​Der Sommer 2016 in Frankreich mehrere 1000 Hektar in Flammen “

Marco Buess / Kreisbrandmeister LK Tübingen

Wie wichtig ist eine Ausbildung zur Wald und Flächenbrandbekämpfung?“

Hauptmann Andrej Classen / Bundeswehr Hubschraubergeschwader 64

„Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr , Waldbrandbekämpfung aus der Luft

Thomas Zawadke / Vorstandsmitglied @fire 

„Einsatz von Sondergeräten zur Vegetationsbrandbekämpfung

Adriaan ter Huurne / Feuerwehr Twente / Leiter der Waldbrandeinheit

​​„Vorstellung Waldbrandbekämpfung und Einsatztaktik in den Niederlande

Neben Vorträgen und Diskussion bietet der Nachmittag mit Praxisworkshops und Planspielen Gelegenheit, nicht nur theoretische, sondern auch praktische Erfahrung zu sammeln. Sie bieten die Möglichkeit mit Experten und Teilnehmern, Vor- und Nachteile einzelner Techniken und Taktiken sowie die Anwendbarkeit zu diskutieren.

Begleitet wird das Wipfelfeuer durch eine Fachmesse mit über 20 renommierten Unternehmen und Ausstellern, die Gelegenheit bieten, auch vermeintlich unbekannte oder exotische Technik und Ausrüstung aus der Nähe zu betrachten.

Veranstaltet wird das Wipfelfeuer unter der Schirmherrschaft des VFDB durch die Hilfsorganisation @fire – Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V. In den vergangenen 15 Jahren hat sich @fire durch Expertise in der Vegetationsbrandbekämpfung einen Namen gemacht. Seit seiner Gründung fördert der gemeinnützige Verein die Ausbildung und den Austausch im Bereich der Vegetationsbrandbekämfung um die Sicherheit von Einsatzkräften zu Erhöhen. Hierbei bildet @fire nicht nur seine eigenen Mitglieder für Auslandseinsätze aus, sondern bietet neben Veranstaltungen wie dem Wipfelfeuer auch individuelle Theorie- und realitätsnahe Praxisausbildungen für kommunale Feuerwehren an.

Als gemeinnützige Hilfsorganisation leistet @fire darüber hinausunentgeltlich weltweit schnelle Nothilfe nach verheerenden Naturkatastrophen. Die über 200 ehrenamtlichen Helfer sind in der Waldbrandbekämpfung sowie dem Suchen und Retten vonVerschütteten nach Erdbeben ausgebildet. @fire ist Mitglied imWeltfeuerwehrverband (CTIF), der „International Search and Rescue Advisory Group“ der Vereinten Nationen (INSARAG) und arbeitet nach internationalen vorgegeben Standards. Kosten für Einsätze werden durch Spendengelder finanziert.

Weitere Informationen zum Wipfelfeuer, Programmablauf und Anmeldemöglichkeit finden sich auf der Webseite http://www.wipfelfeuer.de oder auf der Facebookseite https://www.facebook.com/Wipfelfeuer

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