Kellerbrand in einem Einfamilienhaus

Kellerbrand in einem Einfamilienhaus

 

Am Samstagabend, den 19.1.2019, gegen 21:30 Uhr wurde die Feuerwehr Braunschweig zu einem Kellerband in Braunschweig-Hondelage alarmiert. Während eines Spieleabends bemerkte die Familie Geräusche aus dem Keller. Kurz darauf alarmierten die ersten Rauchwarnmelder lautstark im Haus. Im Keller brannte es in einem Hobbyraum. Während sich die Familie ins Freie rettete versuchte der Vater mit einem Nachbarn das Feuer mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Da die Brandausbreitung bereits deutlich fortgeschritten war, blieb dieser Versuch jedoch erfolglos. Durch die Integrierte Regionalleitstelle BS/PE/WF wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Dibbesdorf alarmiert. Vor Ort wurden sofort drei Angriffstrupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Über zwei Zugänge konnte der Brandherd, mittels Wärmebildkamera, schnell lokalisiert und gelöscht werden. Bereits nach 15 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Kellerräume sowie in die Obergeschosse konnte verhindert werden. Die vierköpfige Familie wurde in einem Rettungswagen durch einen Notarzt untersucht. Anschließen musste alle Familienmitglieder mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert werden. Mit einem Hochleistungslüfter wurde das gesamte Haus vom Brandrauch befreit.

Nach ca. 2,5 Stunden war der Einsatz beendet.

Im Einsatz waren neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Dibbesdorf sowie drei Rettungswagen und ein Notarzt.

Zur Brandursachenermittlung hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Festgefrorene Stockenten auf dem Dowesee

Durch den starken Temperaturabfall fror der Dowesee leicht an. Drei auf dem See treibende Enten bemerkten dieses zu spät und froren in der Eisfläche fest. Spaziergänger sahen dieses, konnten die drei Erpel jedoch nicht erreichen und riefen die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich bereits ein Erpel befreit, zwei weiter steckten jedoch immer noch im Eis fest. Mit einem Überlebensanzug für die Wasser- und Eisrettung machte sich ein Feuerwehrmann auf den kalten Weg zu den Vögeln. Kollegen an Land sicherten ihn mit einer Leine. Tatsächlich waren beide Erpel mit den Beinen im Eis eingefroren. Durch anbrechen der Eisschicht konnten sich die Vögel befreien und nachdem sie etwas Kraft tanken konnten verließen sie schnatternd und mit heftigem Flügelschlag die Einsatzstelle. Beide Stockenten blieben dabei unverletzt. Mitarbeiter des Tierschutzes brauchten die Vögel nicht aufnehmen.

Quelle: BF Braunschweig, Einsatzleiter: Brandamtsrat Detlef Krone

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