Brand in Autowerkstatt mit starker Rauchentwicklung

Eine verletzte Person, ein geretteter Hund und großer Sachschaden

Köln 16. Mai 2026 – Am Samstagmorgen gegen 09:30 Uhr gingen in der Leitstelle der Feuerwehr Köln mehrere Notrufe zu einem Brand in einer Autowerkstatt an der Vogelsanger Straße im Stadtteil Bickendorf ein. Mitarbeitende des Betriebs sowie Anwohner meldeten ein brennendes Fahrzeug und eine starke Rauchentwicklung. Daraufhin wurden umgehend ein Löschzug sowie der Rettungsdienst alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Eine Ausbreitung auf benachbarte Gebäude drohte, sodass der Einsatzleiter frühzeitig weitere Kräfte nachalarmieren ließ. Insgesamt wurden drei Löschzüge eingesetzt. Eine Person wurde verletzt und durch den Rettungsdienst behandelt. Ein auf dem Gelände befindlicher Hund konnte von den Einsatzkräften unverletzt in Sicherheit gebracht werden.

Aufgrund der eingeschränkten Löschwasserversorgung wurden zusätzliche Einheiten, darunter Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, zur Wasserförderung über lange Wegstrecken eingesetzt. Wegen der starken Rauchentwicklung und der weithin sichtbaren Rauchsäule wurde vorsorglich eine Bevölkerungswarnung über die Warn-App NINA, Radio Köln, das Gefahrentelefon der Stadt Köln sowie über soziale Medien herausgegeben. Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff. Zum Schutz angrenzender Gebäude und zur Brandbekämpfung von oben kam eine Drehleiter sowie ein Löschangriff über das Dach einer angrenzenden Sporthalle zum Einsatz. Zusätzlich wurde die Einsatzstelle mithilfe einer Drohne aus der Luft erkundet.

Von dem Brand betroffen sind mehrere Gebäudeteile, darunter die Werkstatt, eine Fahrzeughalle, ein Verwaltungsgebäude sowie ein Vereinsheim. Die Gebäude wurden erheblich beschädigt und gelten derzeit als einsturzgefährdet. Zur Unterstützung wurde das Technische Hilfswerk (THW) hinzugezogen.

Nach rund drei Stunden konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die Bevölkerungswarnung wurde daraufhin aufgehoben.

Für die Nachlöscharbeiten wurde in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde Schaummittel eingesetzt, um Glutnester im zerstörten Gebäude gezielt abzulöschen. Gegen 16:00 Uhr waren die Löscharbeiten weitgehend abgeschlossen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit bis zu 48 Fahrzeugen im Einsatz. Verwaiste Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet wurden durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.

Quelle: Lagedienst der Feuerwehr Köln