RETTmobil International 2026 beweist erneut: Fulda ist das Herz desinternationalen Rettungswesens

Die RETTmobil International 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, warum sie seit Jahren als die internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität gilt. Mit rund 30.000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern sowie etwa 500 Ausstellern aus 28 Nationen wurde Fulda vom 6.-8. Mai 2026 erneut zum globalen Treffpunkt der Rettungsbranche.

18.5.2026 – Dabei ist die RETTmobil International weit mehr als eine Fachmesse – sie ist der weltweit
anerkannte Treffpunkt für Entscheider, Macher und Innovationstreiber aus Rettungsdienst,
Notfallmedizin, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz. Drei Tage lang stand Fulda ganz im Zeichen
modernster Einsatztechnik, neuer Mobilitätslösungen und zukunftsweisender Konzepte für den
Zivil- und Katastrophenschutz.
Ob modernste Rettungsfahrzeuge, digitale Einsatzlösungen, neue Konzepte für
Bevölkerungsschutz oder internationale Kooperationen – die RETTmobil vereinte erneut
Entscheider, Einsatzkräfte, Hersteller, Hilfsorganisationen und Technologieunternehmen aus
aller Welt auf einzigartige Weise. Auf rund 70.000 Quadratmetern präsentierte die Branche ihre
neuesten Entwicklungen für den Einsatzalltag von morgen.
„Die RETTmobil 2026 hat unsere Erwartungen übertroffen – gerade vor dem Hintergrund der
aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen“, betonte Messechef
Manfred Hommel. Besonders erfreulich sei die starke internationale Beteiligung gewesen.
Zahlreiche Aussteller berichteten von erfolgreichen Gesprächen und Geschäftsabschlüssen mit
internationalen Partnern direkt vor Ort in Fulda. „Das unterstreicht die enorme Bedeutung der
RETTmobil als internationalen Branchen- und Innovationsstandort“, so Hommel.
Das Vertrauen der Branche in die RETTmobil zeigt sich auch mit Blick auf die Zukunft: Bereits
zum Abschluss der Messe hatten weit über 50 Prozent der ausstellenden Unternehmen ihreStandflächen für 2027 verbindlich gebucht. Zusätzlich haben zahlreiche namhafte Hersteller aus
der Feuerwehrbranche ihre Teilnahme an der Jubiläumsausgabe bestätigt.
Große Aufmerksamkeit galt den neuesten Fahrzeuggenerationen führender Hersteller – von
modernen Rettungswagen über innovative Krankentransportlösungen bis hin zu
zukunftsweisenden Mobilitätskonzepten. Gleichzeitig präsentierten Unternehmen aus den
Bereichen notfallmedizinische Gerätetechnik, mobile Ausrüstung, Funk- und Signaltechnik,
Mobile Devices, Künstliche Intelligenz, Robotik sowie persönliche Schutzausrüstung ihre
neuesten Entwicklungen. Ergänzt wurde das breite Spektrum durch digitale Innovationen wie
Telenotarzt-Systeme, intelligente Einsatzdokumentation sowie moderne Plattformen für
Großschadenslagen und Krisenmanagement. Die RETTmobil machte damit erneut sichtbar, wie
dynamisch sich Technik, Digitalisierung, Ergonomie und Nachhaltigkeit im Rettungswesen
weiterentwickeln.
Das praxisnahe Rahmenprogramm machte die RETTmobil International 2026 erneut zu einem
besonderen Erlebnis für Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Live-Demonstrationen,
Einsatzübungen und Fachvorführungen vermittelten eindrucksvoll, wie moderne
Rettungstechnik, professionelle Zusammenarbeit und schnelle Entscheidungsprozesse im
Ernstfall ineinandergreifen.
Zu den besonderen Publikumsmagneten zählte unter anderem eine groß angelegte
Einsatzübung des ASB gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main sowie der
Feuerwehr Fulda. Gezeigt wurde die aufwendige Rettung einer in einem Müllsammelfahrzeug
eingeklemmten Person – basierend auf einem realen Einsatz aus dem Jahr 2023. Die
realitätsnahe Darstellung verdeutlichte eindrucksvoll die hohe Professionalität, Präzision und
Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen bei komplexen medizinischen und
technischen Rettungseinsätzen.
Ein weiterer Höhepunkt war die Landung eines Intensivtransporthubschraubers der Johanniter-
Luftrettung neben dem Messegelände. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die
Gelegenheit, die Welt der Luftrettung hautnah kennenzulernen. Neben der Besichtigung des
Hubschraubers erhielten Interessierte spannende Einblicke in modernste Medizintechnik, Ausstattung und Einsatzabläufe der fliegenden Intensivmedizin. Ergänzt wurde die Präsentation
durch eine Materialschau der Johanniter- Luftrettung sowie Informationen zu beruflichen
Perspektiven und Karrierewegen in der Luftrettung. Die Besatzung stand dem Fachpublikum für
Gespräche und Fragen zur Verfügung und vermittelte eindrucksvoll die Herausforderungen und
die Faszination ihres Arbeitsalltags.
Fortbildungen und Workshops für Einsatzkräfte sowie medizinisches Fachpersonal waren über
alle Messetage hinweg stark gefragt. Die Trainings der LUKAS RESCUE LEAGUE mit der
„Realitätsnahen Patientenrettung bei Verkehrsunfällen“ mit den Schwerpunkten der
technischen und medizinischen Unfallrettung waren bereits vor der Veranstaltung größtenteils
ausgebucht.
Ein besonderes Merkmal der RETTmobil bleibt außerdem der Offroad-Parcours. Dort konnten
Besucher moderne Einsatzfahrzeuge unter realistischen Bedingungen erleben und bei
Mitfahrten die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge direkt kennenlernen.
Neben der Fachmesse stand auch der fachpolitische Dialog im Fokus. Hessens Innenminister
Prof. Dr. Roman Poseck bezeichnete Fulda bei der offiziellen Eröffnung als „Welthauptstadt des
Rettungswesens“. Vertreter aus Hilfsorganisationen, Feuerwehren und Behörden nutzten die
Messe intensiv für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Zukunftsdebatten rund um
Bevölkerungsschutz und Ehrenamt.
Im Rahmen der RETTmobil International fand auch das alljährliche „Elefantentreffen“ zu einem
in dieser Form einzigartigen Austausch der maßgeblichen Akteure des deutschen Hilfeleistungs-
und Katastrophenschutzsystems statt. Vertreter aller Hilfsorganisationen – darunter ASB, DRK,
JUH, MHD und DLRG – trafen gemeinsam mit dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV), dem
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sowie hochrangigen Vertretern
der Bundeswehr zusammen, um aktuelle Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und
Fragen der gesellschaftlichen Resilienz zu erörtern.
Die besondere Bedeutung dieses Treffens liegt in der gebündelten Expertise und
Verantwortung der beteiligten Organisationen: Selten kommen die zentralen
Entscheidungsträger und Einsatzverantwortlichen des deutschen Hilfeleistungssystems in einem derart hochrangigen und zugleich praxisnahen Rahmen zusammen. Die RETTmobil
International bietet hierfür die ideale Plattform – als international führende Fachmesse für
Rettung und Mobilität verbindet sie Innovation, Einsatzpraxis, politische Diskussion und
strategischen Dialog auf einzigartige Weise.
Gerade angesichts zunehmender Naturkatastrophen, geopolitischer Unsicherheiten und
wachsender Anforderungen an den Bevölkerungsschutz unterstreicht das „Elefantentreffen“
die Rolle der RETTmobil International als wichtiger Impulsgeber und zentraler Treffpunkt für die
Zukunft der Gefahrenabwehr in Deutschland und Europa.
Mit dem Blick nach vorne wächst bereits jetzt die Vorfreude auf das kommende Jahr: 2027
feiert die RETTmobil International ihre 25. Ausgabe – ein besonderes Jubiläum für die gesamte
Branche. Mit der bereits zugesagten Schirmherrschaft des Deutschen Feuerwehrverbandes und
einer außergewöhnlich hohen Nachfrage nach Ausstellungsflächen laufen die Vorbereitungen
bereits auf Hochtouren.
Die 25. RETTmobil International findet vom 12. bis 14. Mai 2027 traditionell in Fulda statt – und
wird erneut Menschen zusammenbringen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen, Leben
retten und Zukunft gestalten.


Quelle: Messe RETTmobil International GmbH