Am heutigen Samstag, 30.5.2026, gegen 21:30 Uhr, meldete eine weibliche Begleitung einen internistischen Notfall bei ihrem Freund. Aufgrund des Meldebildes wurde durch die Leitstelle ein Rettungswagen zur Einsatzstelle entsendet. Kurze Zeit später rief die weibliche Begleitung erneut an und teilte mit, dass ihr Freund in Höhe der Hohenzollernbrücke in den Rhein gesprungen ist. Daraufhin wurden weitere Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Person im Rhein“ entsandt.
Der bereits eingetroffene Rettungswagen bestätigte die Lage und teilte mit, dass sie Sichtkontakt zur Person haben.
Während der Anfahrt der weiteren Einsatzkräfte ging der Sichtkontakt verloren. Aufgrund der besonderen Lage wurde bei der Polizei ein Hubschrauber, zwecks Kontrolle des Uferbereiches aus der Luft und die Sondereinheit „Unterwasserdrohne“ der Freiwilligen Feuerwehr, Löschgruppe Fühlingen alarmiert. Des Weiteren wurde durch die Taucher und dem alarmierten Rettungsboot der Feuerwehr Köln und der DLRG ebenfalls der Bereich großflächig kontrolliert.
Die Person wurde, trotz der aufwendigen Suchaktion mit einem hohen Personal- und Materialeinsatz, nicht gefunden.
Die Begleitung der vermissten Person wurde durch den Rettungsdienst und der Notfallseelsorge betreut. Des Weiteren wurden Personen am Uferbereich und eines Hotelschiffes, die den Vorfall beobachtet haben, ebenfalls durch Notfallseelsorger betreut. Für die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte wurde präventiv das Team der psychosozialen Unterstützung zur Einsatzstelle alarmiert.
Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG waren mit 60 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen im Einsatz.
Einsatzende: 00:05 Uhr
Quelle: Lagedienst der Feuerwehr Köln