Rettung einer eingeklemmten Person nach Verkehrsunfall auf der BAB 4

Am Morgen des 27.3.2019 ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem Kleintransporter auf der Autobahn BAB 4 an der Anschlussstelle Poll in Fahrtrichtung Aachen. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln wurde um 06:30 Uhr von der Polizei über den Unfall informiert. Sie alarmierte umgehend Kräfte gemäß dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt“. Aus bisher ungeklärter Ursache war der Kleintransporter auf der Fahrerseite frontal mit dem Heck des LKW zusammengestoßen. Der Fahrer war aufgrund dessen von den Füßen bis zum Bauch auf seinem Sitz eingeklemmt und schwer verletzt. Alle weiteren Personen, wie Beifahrer und Fahrer des LKW, waren glücklicherweise unverletzt. Über die Beifahrerseite wurde der Verletzte sofort durch den Rettungsdienst untersucht und behandelt. Parallel dazu wurde der Kleintransporter durch die Feuerwehr gegen Wegrutschen gesichert und der LKW mehrere Meter nach vorne gefahren. Anschließend war ausreichend Platz vorhanden um mittels hydraulischer Rettungsgeräte die Fahrertür zu entferne, die Einklemmung aufzuheben und den Fahrer somit sehr schnell zu befreien. Direkt im Anschluss wurde der Patient mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert. Aufgrund des nach der Befreiung genauer festgestellten Verletzungsmusters wurde der Transport mit einem Rettungswagen letztendlich dem Transport in dem ebenfalls vor Ort befindlichen Hubschrauber vorgezogen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 30 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen  und dem Intensivtransport-hubschrauber Christoph Rheinland im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Deutz und Marienburg.

Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.

Quelle: BF Köln, Gef. Dr. Gutrath, Gez. Hessemer

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