Am Sonntag, den 28. Juni 2026, wurde die Berufsfeuerwehr Regensburg gegen 19:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Nibelungenbrücke alarmiert.
Nach ersten Meldungen waren ein Polizeifahrzeug und ein Pkw aus bislang ungeklärter Ursache miteinander kollidiert. Zudem wurde mitgeteilt, dass sich noch eine Person in dem Pkw befinden soll. Diese war zwar nicht eingeklemmt, konnte das Fahrzeug jedoch nicht eigenständig verlassen. Ersthelfer der nahegelegenen DLRG-Rettungswache, darunter auch ein Notarzt, übernahmen bis zum Eintreffen der weiteren Einsatzkräfte die Erstversorgung der Verletzten.
Die Einsatzkräfte bestätigten die Lage vor Ort. Nach Rücksprache mit dem anwesenden Notarzt entschied man sich zur schonenden Rettung der eingeschlossenen Person. Hierzu wurde das Fahrzeugdach mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte entfernt. Dadurch konnte die betroffene Person möglichst schonend aus dem Pkw befreit und das Risiko möglicher Folgeverletzungen reduziert werden.
Insgesamt waren sieben Personen an dem Verkehrsunfall beteiligt. Drei Personen wurden zur weiteren Kontrolle durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Der genaue Unfallhergang sowie die Ursache des Zusammenstoßes sind derzeit noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Während der Rettungsarbeiten kam es auf der Nibelungenbrücke stadteinwärts kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.
Einsatzleitung: Jens Schuhmann, Inspektionsdienst
Quelle: Berufsfeuerwehr Regensburg